Navigation überspringen

/ WortGut

Distanzierter Gott

Wenn Gott schweigt: Hans-Joachim Eckstein erklärt, warum Glaubenskrisen zum Glauben gehören.

Viele Christen kennen dieses Gefühl: Der Glaube, der einmal so lebendig war, wirkt plötzlich leer – Gott scheint weit weg. Doch ist das ein Zeichen des Versagens?

Der Theologe und Neutestamentler Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein nimmt diese Erfahrung ernst. Anhand des Johannesevangeliums zeigt er: Solche Momente sind kein Versagen – sie gehören zur Grundstruktur des Glaubens.

Denn Glauben bedeutet nicht, Gott zu fühlen. Es bedeutet, darauf zu vertrauen, dass er da ist – auch dann, wenn man ihn gerade nicht spürt und das Leben sich ganz anders anfühlt.

Ihr Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht. Bitte beachten Sie beim Schreiben Ihres Kommentars unsere Netiquette.