/ Lied der Woche
Sara Lorenz: In meinen Träumen (6/7)
Wozu sind wir Menschen ursprünglich bestimmt - und wie kommen wir da hin?
Die Sendung ist noch 26 Tage verfügbar. Aus rechtlichen Gründen wird der Download nicht angeboten.
„In meinen Träumen“ – ein Lied von Sara Lorenz. In der letzten Strophe behauptet sie: „Ich hör, wenn ich träume, das Echo der Ewigkeit.“ Wie kommt sie auf diesen kühnen Gedanken? Geht’s nicht eine Nummer kleiner, bescheidener? Echo der Ewigkeit?
Nun, die Ewigkeit hat mit dem Ewigen zu tun, mit Gott. Von Gott ist bekannt: Er ist Raum und Zeit nicht unterworfen; Ewigkeit muss also ein Merkmal der ganz anders gearteten Welt Gottes sein.
Nun ist das Spannende: Der jüdische und der christliche Glaube behaupten übereinstimmend, dass der ewige, allmächtige und gütige Gott sich das Schauspiel dieser Welt, in der wir leben, nicht teilnahmslos von außen ansieht. Vor allem überlässt er uns Erdlinge nicht einfach unserem Schicksal. Er offenbart sich in unserer Welt, er ist zugänglich, gelegentlich greift er auch ein in den Lauf der Dinge.
Eine Standeskollegin von Sara Lorenz, die Liederdichterin Marie Schmalenbach, hat einige Generationen vor Sara Lorenz behauptet: Der Schein der Ewigkeit strahlt immer wieder mal hinein in Ihr und mein Leben. Und erhellt dann Dinge, die uns Menschen bis dahin rätselhaft waren. Es gibt also nicht nur ein Echo der Ewigkeit, sondern auch einen Schein der Ewigkeit.
Ihr Kommentar