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/ Lied der Woche

Du gehst hinauf nach Golgatha (6/7)

Schwarz vor Trauer und doch nicht hoffnungslos – was Karfreitag bedeutet

Die Sendung ist noch 14 Tage verfügbar. Aus rechtlichen Gründen wird der Download nicht angeboten.

Wenn ich an den Karfreitag denke, dann fällt mir die Farbe Schwarz ein, die Farbe des Todes und der Trauer. Christen weltweit denken heute daran, dass Jesus Christus gestorben ist. Viele Kirchengemeinden verzichten deswegen auf Altarschmuck und Kerzen. Auch die Glocken schweigen. Diese Stille und Schlichtheit machen etwas von der Einsamkeit und dem Schmerz spürbar, die Jesus am Kreuz erlitten hat.

Nichtchristen stehen dieser gedämpften Stimmung an Karfreitag manchmal distanziert gegenüber. Für sie bietet der Tag dennoch die Möglichkeit, sich mit der Endlichkeit des eigenen Lebens zu beschäftigen.

Und ganz trostlos ist der Feiertag auch für mich als Christin nicht. Der Tod ist keine Tatsache, vor der Gott kapitulieren müsste. Im Gegenteil: In seiner Gegenwart gewinnt am Ende immer das Leben. Im Blick auf das Sterben von Jesus beschreibt der Sänger Johannes Roth das so: „In tiefem Zweifel, Schmerz und Angst erlischt dein Lebenslicht. Doch hält dich Gott in seiner Hand, im Tod lässt er dich nicht."

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