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/ Das Gespräch

Russland: „Ich lebte in Angst“

Nach 20 Jahren Missionsarbeit in Moskau und Saratow ist Schwester Maren zurück in Deutschland.

„Ich konnte emotional die Situation nicht mehr ertragen,“ sagt Schwester Maren Martens, Diakonisse der Elbingeroder Schwesternschaft. 20 Jahre lang hat sie im Auftrag der Marburger Mission in Russland ev.-lutherische Kirchengemeinden unterstützt, zuletzt in Saratow an der Wolga. Doch seit dem Ausbruch des Ukrainekriegs 2022 wurde die Situation für sie schwierig: „Ich konnte nicht mehr frei reden, auch nicht in der Gemeinde.“ Themen wie Krieg und Frieden, Versöhnung oder Feindesliebe waren tabu.  

Im vergangenen Sommer ist sie zurückgekehrt nach Deutschland und arbeitet nun für die Marburger Mission als „Referentin für Mission und Gemeinde mit Schwerpunkt Ostdeutschland“. In ihren Vorträgen will sie u.a. vermitteln, „wie wichtig Gebet ist“. Regina König hat mit Schwester Maren über ihre Zeit in Russland gesprochen und über ihre Aufgabe heute.   


►   Kontakt zur Marburger Mission

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Kommentare (5)

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Christina M. /

Danke liebe Sr. Maren, es war sehr ermutigend für mich und bewegend. Gerade auch das, was Sie über das Gebet sagten und wie wichtig Fürbitte ist. Mein Mann und ich arbeiten in einer christlichen mehr

Sigolf G. /

Ich bin evangelisch-luterischer Pfarrer in Brasilien und habe die lutherischer Gemeinde in Saratov besucht. Dort habe ich Schwester Maren kennengelernt. Sie hat in Wirklichkeit Jesus und den Menschen gedient, mit Liebe und Hingabe. Hab mich sehr gefreut über dieses interview.

Ulrike B. /

Ein sehr ergreifendes Interview und eine einfühlsamen Journalistin!

Reinhard H. /

Ein wichtiger glaubwürdiger Bericht

Stefan M. /

Herzlichen Dank für dieses Gespräch. Und diese Offenheit und Kraft von Schwester MAREN. Respekt ...