/ Das Gespräch
„Es geht um Israels Existenz“
Wie eine deutsche Korrespondentin den Iran-Krieg in Jerusalem durchlebt.
„Für Israel sind die wirtschaftlichen Probleme, die der Krieg mit sich bringt, zweitrangig. Hier geht es um die Existenz,“ sagt eine Jerusalemer Korrespondentin*, die für die christliche Nachrichtenagentur „Israelnetz“ der Medieninitiative „Pro“ arbeitet.
(* aus Sicherheitsgründen nennen wir den Namen nicht)
Vor und nach dem ERF-Interview heulen die Sirenen, sie muss den Bunker aufsuchen. Die Mehrheit der Israelis stehe hinter dem Iran-Krieg, so die Journalistin. „Sie wollen, dass endlich die Bedrohung aus dem Iran aufhört, sie sehnen sich nach Ruhe.“ In Israel lebe eine große Community iranischer Juden; sie hofften darauf, wieder nach Teheran reisen zu können.
Wann endet der Krieg, wie wird in Israel die Bodenoffensive im Libanon diskutiert und was können Christen in Deutschland für den Frieden im Nahen Osten tun? Dazu mehr im Gespräch der Jerusalemer Korrespondentin mit Regina König.
Eindrücke aus einem israelischen Bunker:
Ihr Kommentar
Kommentare (2)
Was war das für ein wunderbares Gespräch!! Die Fragen waren so präzise gestellt, dass für den Zuhörer in der kurzen Zeit alles Wesentliche gesagt werden konnte. Bewundernswert wie der … mehrInterviewpartner in dieser so emotional aufgeladenen Gesamtsituation ein so umfassendes Bild des derzeitigem Lebens und der Stimmung in Israel geben konnte. Danke, dass der ERF so schnell und gut informiert!!!!
Genau, unser Deutschland ist sehr überheblich geworden und maßen sich an über Situationen zu richten, die sie nicht kennen vor allem bezüglich Israel. Schade.