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/ Das Gespräch

Völkerverständigung bei Kaffee und Kuchen

80 Jahre Kriegsende: Pfarrer Wolfram Rohloff lädt ein zum Böhmischen Sprachcafé.

Wo heute Touristen nach Ruhe und Erholung suchen, tobten vor 80 Jahren Vertreibung, Hass und Feindschaft: am Erzgebirgskamm in der deutsch-tschechischen Grenzregion. 1945/46 wurden etwa drei Millionen Deutsche aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben, auch aus Böhmen.

80 Jahre später lädt Pfarrer Wolfram Rohloff in Zöblitz zum Böhmischen Café ein. Hier tauschen Deutsche und Tschechen nicht nur Kuchenrezepte aus, auch die Geschichten der Großeltern werden erzählt: so wurde die Großmutter von Oda aus Böhmen vertrieben; der Großvater von Lucie wurde nach der Okkupation der Tschechoslowakei als Student bis 1945 im KZ Sachsenhausen inhaftiert. Sich kennen- und verstehen lernen und nach Versöhnung suchen, Pfarrer Wolfram Rohloff sieht darin eine Aufgabe seiner ev.-luth. Heilandskirchgemeinde in Zöblitz-Lauterbach in der Grenzregion. Regina König hat das Böhmische Sprachcafé besucht

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