/ Aufgeweckt
Der gute Start in den Tag
mit Miri Langenbach
Gebet
Herr Jesus Christus, mein Gott, Fürst des Friedens, wir treten heute vor dich mit der Last der Geschichte in unseren Herzen und dem Gewicht der Gegenwart auf unseren Schultern.
Wir gedenken der Männer und Frauen, der Kinder und Alten, die in Buchenwald und in so vielen anderen Lagern gelitten haben, die erniedrigt, gequält und ermordet wurden – nur weil andere Menschen vergessen hatten, dass jeder Mensch dein Ebenbild ist.
Wir danken dir für alle, die damals Befreiung brachten, und wir bitten dich: Lass uns nie vergessen. Jesus, vergib uns, dass wir so schnell vergessen.
Ich bete heute auch für die Welt, wie sie ist – nicht wie wir sie uns wünschen:
- für die Menschen in Kriegsgebieten, die in Trümmern leben, wo einmal Häuser standen,
- für Mütter, die ihre Kinder nicht schützen können,
- für Väter, die nicht wissen, ob ihre Familie noch lebt,
- für Soldaten, die töten und getötet werden und vermarktet werden, als wäre es ein Film oder ein Videospiel,
- für Flüchtende, die nirgendwo ankommen dürfen.
Herr, erbarme dich – erbarme dich der Opfer, erbarme dich auch der Täter, und erbarme dich unserer Gleichgültigkeit.
Schenk den Mächtigen dieser Welt Weisheit, wo Arroganz regiert. Schenk ihnen Demut, wo Größenwahn sie treibt, und gib dem einfachen Menschen den Mut aufzustehen – für das Recht, für die Wahrheit, für den Nächsten.
Denn du hast uns gelehrt, dass jeder Mensch von dir geliebt ist und darum Würde hat – nicht weil Gesetze das sagen, sondern weil du ihn geschaffen hast. Diese Würde kann kein Regime nehmen, keine Waffe zerstören, keinen Hass auslöschen – auch wenn Menschen es immer wieder versuchen.
Jesus, hilf uns, diese Würde zu sehen: im Fremden, im Feind, im Vergessenen.
Und Jesus, hilf uns, dass wir nicht nur gedenken, sondern handeln – nicht nur beten, sondern eintreten. Lass uns deine Hände sein in einer Welt, die Hände braucht: Hände, die aufbauen statt einreißen, die halten statt stoßen, und die heilen statt verwunden.
Jesus, ich bin froh – du hast das letzte Wort. Wir kommen aus der Osterwoche und wir wissen: Dein letztes Wort heißt nicht Tod, sondern Leben. Darauf vertraue ich heute und jeden Tag. Ich will es versuchen.
Amen.
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