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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ziemlich beste Freunde

Steffen Brack über Psalm 16,8.

Der HERR steht mir zur Rechten, so wanke ich nicht.

Psalm 16,8

Als Kind war ich viel unterwegs. Und meistens mit meinem besten Freund. Wir sind durch die Straßen gezogen. Haben den Wald durchstreift. Aus den wilden Hecken haben wir Stöcke geschnitten und uns daraus Speere geschnitzt. Wir haben oben auf der Müllkippe gestanden – Seite an Seite. Und mit Steinen auf die alten Glasflaschen unter uns geworfen.

 

Daran denke ich, wenn ich diesen Satz aus der Bibel höre: „Gott steht mir zur Seite, deshalb bin ich ganz sicher.“ Geschrieben hat ihn David. Vor gut 3.000 Jahren Regierungschef in Israel, General, Dichter und Musiker. Die Aussage gehört zu einem von Davids Liedern, das in der Bibel Psalm 16 heißt. David nennt Gott seinen Herrn, dem er vertraut (Vers 2). Und David lobt Gott. Und hört auf das, was Gott sagt (Vers 7).

 

Und dann spricht David von Gott, wie von einem guten Freund: „Gott ist mir nahe, das ist mir immer bewusst. Bei ihm bin ich sicher. Und David betont: „Gott steht mir zur Seite (Vers 8). David spricht hier nicht davon, dass Gott über ihm steht. Sicher eine Position, die Gott zusteht. Aber Gott will ganz offensichtlich nicht immer nur über uns stehen, sondern an unserer Seite. Ja, im Prinzip auf Augenhöhe. Wie uns eben ein bester Freund zur Seite steht. Oder eine beste Freundin (vgl. Jakobus 2,23; Jesaja 41,8; Johannes 15,14).

 

Bis heute empfinde ich das große Glück, das ich erlebt habe - an der Seite meines besten Freundes. Und David singt auch davon. Weil Gott an seiner Seite ist - wie ein bester Freund: „Gott - du bist mein Herr – und du bist mein ganzes Glück!“ (Vers 2). Und dieses Glück wartet heute auch auf mich. Und auf Sie.

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