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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Unglaublich!

Elke Drossmann über Jesaja 40,15.

Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage.

Jesaja 40,15

Unglaublich! Sage ich, wenn ich etwas höre, das bisher noch nicht dagewesen ist.

Unglaublich, was der Prophet hier ankündigt: Täler sollen zu Bergen werden und Hügel zu flachem Land – wo gibt es denn sowas? Unglaublich ist der, der das anzettelt. Israels Gott! Unglaublich, was er kann! Alle Sandkörner der Erde sind für Gott ein paar Gramm. Wer kann Gottes Ideen stoppen oder bestimmen? Wer kann Gott unterrichten? Deshalb kann mein Denken nicht mit Gott mithalten!

Im Jesajabuch, Kapitel 40, Vers 15 lese ich: „Siehe, die Völker sind geachtet wie ein Tropfen am Eimer und wie ein Sandkorn auf der Waage.“

Wie unterschiedlich sind die Völker dieser Erde. Japaner sind höflich. Afrikaner gesellig. Deutsche tüfteln gerne. Niederländer ringen dem Meer Land ab. Und was denkt Gott über sie? Für ihn sind wir allesamt wie ein Wassertropfen im Eimer. Ein riesiger Größenunterschied besteht zwischen Gott und mir. Ich kann noch nicht mal alle Nationen mit Namen aufzählen. Für Gott sind sie ein Sandkorn auf einer Waage. Ich kenne Rügen, Usedom, Borkum, Baltrum, Langeoog – doch für Gott sind alle Inseln dieser Welt wie ein Staubkörnchen. Was für Maßeinheiten – da kann ich nicht mithalten. Und doch: Dieser Gott ist Israels Gott. Dieser Gott ist durch Jesus Christus mein Gott. Er regiert diese Welt und mich. Und der Hammer: Gott kennt mich nicht nur, er liebt mich auch noch. Sollte ich diesen Gott nicht auch lieben? Sollte ich nicht staunen über ihn und ihn loben, statt mit ihm zu diskutieren?

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Kommentare

Ruth P. /

Shalom Frau Drossmann, das 40. Kapitel im Buch Jesaja ist eins von meinen liebsten im Alten Testament. Und die Größe, Heiligkeit und ewige Liebe , unseres GOTT und Vater,s kann ich auch nur voller Danbarkeit anbeten. Ihre Auslegung ist eine große Freude für mich. Und eine , von den vielen gesegneten Beiträgen, des ERF. Danke schön, ihre Ruth P.