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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Unerschöpflich statt erneuerbar

Markus Baum über Jesaja 60,19.

Der HERR wird dein ewiges Licht und dein Gott wird dein Glanz sein.

Jesaja 60,19

Energiesparen ist das Gebot der Stunde. Wenn schon Energie aufwenden, dann bitte solche aus erneuerbaren Energiequellen. Strom aus Wasserkraft, von Windrädern oder mit Hilfe von Solarzellen erzeugt. Kraftstoffe aus Biomasse, was letztlich auch nichts anderes ist als gespeicherte Sonnenenergie. Das gilt freilich für Steinkohle und Erdöl genauso: Das waren auch mal Pflanzen – vor seeeehr langer Zeit.

Auch schon seit Urzeiten träumt die Menschheit von einer unerschöpflichen Energiequelle. Atomenergie aus Kernspaltung schien ein geeigneter Kandidat zu sein. Das war leider eine falsche Annahme. Und Kernfusion ist noch Zukunftsmusik. Wenn die Politik heute ihre Hoffnungen auf erneuerbare Energien setzt, ist sie schon viel bescheidener geworden.

In der Bibel stellt sich Gott höchstpersönlich als unerschöpfliche Energiequelle vor: „Das Licht der Sonne wirst du nicht mehr brauchen … Ich, der Herr, dein Gott, werde für immer dein Licht sein und dir mit meinem herrlichen Glanz leuchten,“ heißt es im 60. Kapitel des Buches Jesaja. „Für immer“ statt „immer wieder mal.“ Gottes Licht ist unerschöpflich statt nur erneuerbar.

Nun treibt Gottes Licht keine Generatoren an und hilft uns auch nicht unmittelbar bei drohenden Versorgungsengpässen in Sachen Erdgas und Erdöl. Dafür kann Gott buchstäblich Menschen erleuchten, kann sie auf gute Gedanken bringen und ihnen zukunftsweisende Wege zeigen. Menschen, die Gott vertrauen, bekommen Kraft verliehen. Um ihr eigenes Leben zu bewältigen – und um anderen dabei zu helfen, dass sie ebenfalls zurechtkommen.

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