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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Psychologische Kriegsführung

Oliver Jeske über 2. Könige 19,14.

Als Hiskia den Brief gelesen hatte, ging er hinauf zum Hause des HERRN und breitete ihn aus vor dem HERRN.

2. Könige 19,14

Der russische Präsident Wladimir Putin lügt, dass sich die Balken biegen, und rechtfertigt damit seinen Angriffskrieg auf die Ukraine. Sein Gegenspieler Wolodymyr Selenskyi tritt in der Öffentlichkeit fast ausschließlich in der Militärfarbe oliv auf und verkündet dabei Durchhalteparolen.

Psychologie ist oft der entscheidende Faktor in einem Krieg. Diese Erkenntnis ist gar nicht neu. Im achten Jahrhundert vor Christus fällt das Großreich Assyrien mit seinen Truppen über Juda her, ist der südliche Teil  Israels. Nur die Hauptstadt Jerusalem ist noch nicht eingenommen. Der assyrische König Sanherib wird durch andere Verpflichtungen vom Sturm auf Jerusalem abgehalten. In dieser Situation schreibt er an seinen Gegner Hiskija einen Brief nach dem Motto: „Wenn du meinst, dein Gott wird dir helfen, dann bist du aufgeschmissen!“

Wie reagiert Hiskija? Von ihm heißt es:

„Nachdem er (den Brief) gelesen hatte, ging er zum Tempel hinaus und legte ihn dem HERRN vor.“ (2. Könige 19,14b – BasisBibel)

Hiskija ist kein Typ, an dem die Anfeindungen einfach abprallen. Aber er reagiert auf die psychologische Kriegsführung klug: Er lässt sich nicht abbringen vom Vertrauen auf seinen Gott, den einzig wahren Gott. Er weiß: Gott ist ungleich größer als jeder menschliche Herrscher, auch größer als sein aktueller Feind, der scheinbar unbesiegbare Assyrerkönig. Und Hiskijas Vertrauen wird tatsächlich nicht enttäuscht.

Die weltpolitischen Herausforderungen heute sind groß. Auch ich will meinem Gott vertrauen, der größer ist und Herr über all diese Probleme ist und bleibt.

Ihr Kommentar

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Kommentare (7)

U. S. /

Auweia, was geht denn hier in der Kommentarspalte ab? Ich möchte daran erinnern und betonen, dass dieser Angriffskrieg mit nichts und mit gar nichts zu rechtfertigen ist. Jeder, der in diesem Krieg mehr

Dieter B. /

Ich finde die Auslegung gut. Herr Jeske weist auf die psychologische Kriegsführung hin, Der König Sanherib schreibt einen Brief an Hiskia in dem er die Hilfe des Gottes Israels in Frage stellt. mehr

Peter J. /

Eine Art der Psychologischen Kriegsführung war schon immer: der Gegner lügt, ist böse, unmenschlich! Leider übernimmt der ERF die NATO/ USA-Propaganda. Warum? Tatsächlich hat Jesus Christus die Macht mehr

Rainer G. /

Bisher habe ich Ihre Beiträge sehr geschätzt. Dass Sie nun für die Ukrainer Propaganda treiben und Präsident Putin diffamieren, finde ich sehr beschämend und schade

Barbara E. /

Lieber Herr Jeske,
meinen Sie, Herr Selenskyi lügt nicht?
Ich wünsche Ihnen einen guten Tag
und grüße Sie

Gunter A. /

ERF und DLF waren für uns "DDR-Bürger" sehr wichtige Informationsquellen. Sehr schade, dass beide Sender mittlerweile zu sehr einseitig politischen Propagandasendern geworden sind. Vergleichbares kennen wir: "Die Partei, die Partei, die hat immer recht!"

Marion H. /

Wer hier lügt ist noch die Frage. Selenski ist doch der Lügner und Faschist. Und die USA gehört zu den hinterhältigsten und größten Lügner. Schlimm ist es das sie als Christ in das gleiche Horn mehr