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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Freiheit pur

Ulrike Schild über 2. Mose 14,13

Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird.

2. Mose 14,13

Das war als Kind eine meiner Lieblingsgeschichten aus dem Alten Testament der Bibel. Der Auszug des Volkes Israel aus Ägypthen. Endlich sollen sie rauskommen aus der mühseligen Sklavenarbeit unter den Ägypthern. Jetzt war es so weit. Sie machen sich auf den Weg und doch sie sahen die Ägypter von hinten anrücken. Und da beginnt die Angst.
Das Volk verschwendet sein Herz an die Angst, weil sie die falsche Blickrichtung haben. Sie sind rückwärtsgewandt. Sie schauen auf das, was ihnen Angst macht, auf Pharao, seine Streitmacht – und sie erstarren. Diese Erstarrung passiert uns ­Menschen immer dann, wenn wir uns auf das ­fixieren, was uns Angst macht. Wir spüren, wie es uns die Kraft nimmt und jeglichen Mut raubt.
Mose, der das Volk anführt beruhigt sie: „Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil der Herr heute an euch tun wird.“ Fromme Worte, wahre Worte, doch die Israeliten sollen eben nicht stehen bleiben, sondern aufbrechen, weitergehen, auch wenn vor ihnen das Meer liegt. Das mag selbst für Mose ungeheuerlich gewesen sein. Was passiert denn da grade?
Gott spricht zu Mose und sagt:
""Sag den Israeliten, sie sollen aufbrechen. Und du heb deinen Stab hoch, streck deine Hand über das Meer und spalte es, damit die Israeliten auf trockenem Boden in das Meer hineinziehen können.“ 
Eine unglaubliche Geschichte. Denn, das Meer teilte sich wahrhaftig. Ein Wahnsinn. Die Wasser standen rechts und links wie eine Mauer. So konnten sie trockenen Fußes hindurchgehen. Eine unglaubliche Geschichte, aber wahr. 
Was tut Gott in dieser Geschichte für sein Volk: Er öffnet seinen Menschen einen Weg in eine Situation, die ausweglos erschien. Und er eröffnet ihnen damit eine Möglichkeit, ein neues Leben zu führen.
Gott möchte auch auf diese Weise in unser Leben hineinwirken.
An uns ist es, dass wir in unserem Leben auch die Wege gehen, die Gott uns öffnet. Die Wege mögen uns oftmals auch komisch, angstvoll und schwierig erscheinen, doch wenn Gott mit uns ist, ist nichts unmöglich. 

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Kommentare

Joline /

Vielen Dank dafür!! Ein wunderbarer Start in meinen Tag, der so voll und fast unbewaeltigbar scheint, wirkt meinen Ängsten entgegen, die Anforderungen nicht gut zu bewaeltigen, meinen Ansprüchen nicht gerecht zu werden. Ich werde erinnert:Gott ist an unserer Seite, begleitet und hilft.
ganz herzliche Grüße
Joline