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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ein besonderer Wunsch

Wolf-Dieter Kretschmer über Römer 15,33.

Erinnern Sie sich noch, wie man früher Briefe beendet hat? Damals war es üblich, ein „hochachtungsvoll“ vor die Unterschrift zu setzen. Irgendwann wurde der Ton konzilianter. Plötzlich hieß es sogar von offizieller Seite „mit freundlichen Grüßen“. Inzwischen hat sich das schlichte „freundliche Grüße“ eingebürgert.

In vielen E-Mails sucht man derartige Redewendungen vergeblich. Wer besonders locker wirken will, verwendet die Großbuchstaben C und U. Auf Englisch ausgesprochen klingt CU wie „see you“ und soll heißen: Wir sehen uns später.

Mir gefällt das, was Paulus ans Ende des Römerbriefs setzen lässt. Ich lese im Römerbrief 15, Vers 33 diesen Gruß:

Der Gott des Friedens sei mit euch allen!

Wie schön, denke ich mir. Da beendet jemand einen Brief nicht mit einer höflichen Floskel, sondern mit einem ernstgemeinten Wunsch an Gott. Der Friede Gottes, sein Segen, soll Teil meines Lebens sein.

Paulus wünscht sich von Gott, dass er sich den Christen in Rom in besonderer Weise zuwendet und sie mit innerem wie äußeren Frieden beschenkt.

Ich möchte heute diesen Wunsch aufgreifen und ihn Ihnen zusprechen. Möge der Gott des Friedens Sie in all die unterschiedlichen Situationen begleiten, denen Sie sich heute stellen müssen. Möge sich in Ihnen die Gelassenheit ausbreiten, die aus dem Wissen erwächst, dass Jesus Christus den Weg mit Ihnen geht.

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Kommentare (1)

Sabine /

Danke für Ihren Anstoß und Ihren Segen für mich, Herr Kretschmer.