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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Die Monde des Mars

Markus Baum über Jesaja 54,14.

Du wirst ferne sein von Bedrückung, denn du brauchst dich nicht zu fürchten, und von Schrecken, denn er soll dir nicht nahen.

Jesaja 54,14

Wer in diesen Tagen am Nachthimmel nach den Planeten Ausschau hält, wird feststellen: Einer fehlt auffällig. Mars, der rote Planet, war im ganzen ersten Halbjahr 2021 der hellste Himmelskörper am Nachthimmel, aber seit Juli ist der Mars an den Taghimmel gewechselt, ist damit unsichtbar.

 

Schon die Babylonier, später die Griechen und die Römer haben den roten Planeten mit dem Kriegsgott identifiziert. Der hieß bei den Griechen Ares und bei den Römern Mars. In der griechischen Mythologie ist Mars alias Ares oft in Begleitung seiner beiden Söhne unterwegs. Die hören auf die Namen Phobos und Deimos. Zu Deutsch: Furcht und Schrecken. Und nun wird’s spannend: Johannes Kepler hat im Jahr 1610 behauptet, dass der Mars zwei Monde haben müsse. Nicht mehr, nicht weniger. Entdeckt wurden sie erst 1877. Und wie hat man sie benannt? Phobos und Deimos natürlich. Furcht und Schrecken.  

 

Im 6. Jahrhundert vor Christus im Heiligen Land, da hatten die Menschen noch keine Ahnung von den Monden des Mars. Aber Krieg, Furcht und Schrecken kannten sie zur Genüge. Darauf hätten sie gern verzichtet. Und so haben sie die Ohren gespitzt, als ein Prophet dem gedemütigten und versprengten Rest des Volkes Israel im Namen Gottes verheißen hat: „Du brauchst keine Not zu fürchten, Angst und Schrecken dürfen sich dir nicht nahen.“ So stehts’s im Buch Jesaja Kapitel 54. Gott weist Mars, Phobos und Deimos in die Schranken.

 

- Ein paar Seiten weiter kann man entdecken: Gott wird eines Tages ganz generell den Kriegen und ihren Begleitern ein Ende machen. Den Friedens- und Versöhnungsprozess hat Gott längst eingeleitet - in Jesus Christus.

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