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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Nichts unmöglich

Gedanken von Claudia Mertens zu Psalm 143,5.

Ich gedenke an die früheren Zeiten; / ich sinne nach über all deine Taten und spreche von den Werken deiner Hände.

Psalm 143,5

An manchen Tagen kann ich so richtig trübsinnig sein. Manchmal habe ich morgens nach dem Augenaufmachen schon meine To-Do-Liste vor Augen. Oder: In der Regel muss ich rechnen, bis Monat und Budget zusammenpassen. Zipperlein und ernste Probleme gibt es genug, die mir ordentlich den Tag vergällen können.

Daher habe ich mir angewöhnt, mich innerlich zur Räson zu rufen. Was das bedeutet?

So nehme ich mir ein Beispiel an Menschen wie David. Er hat vor ca. 3000 Jahren gelebt und stieg vom Hirtenjungen zum König auf. The American Dream gab’s noch nicht, aber das hebräische Äquivalent:  vom Tellerwäscher zum Millionär. Das ging nicht ohne Anfeindungen und gravierende Fehler seinerseits. Aber egal, wie schlecht es David ging, immer hat er sich an Gott gewendet. So sagt er in Psalm 143 zu Gott: Ich gedenke an die früheren Zeiten;  ich sinne nach über all deine Taten und spreche von den Werken deiner Hände.

David schaut weg von sich und weg von seinen begrenzten Möglichkeiten. Und hin zu seinem Gott - dem, der das Universum nur durch sein Wort geschaffen und gestaltet hat.

Sollte Gott etwas unmöglich sein? Nein, zu diesem Schluss komme ich immer wieder. Denn auch ich kann Gottes großartigen Taten sowohl in der Bibel als auch im Leben vieler anderer Menschen und immer auch einmal bei mir selbst feststellen. Und das ist nur das, was ich auch bemerke.

Deshalb will ich wie David nicht nur darüber nachdenken, sondern das gern auch erzählen und besingen.

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