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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Immer und überall

Tobias Schier über Hebräer 10,19-20.

Weil wir denn nun, Brüder und Schwestern, durch das Blut Jesu den Freimut haben zum Eingang in das Heiligtum, den er uns eröffnet hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang, das ist: durch sein Fleisch,

Hebräer 10,19-20

Ob Kirche oder Kneipe, ob Stilles Örtchen oder Zentrum der Stadt. Ich kann mit Gott reden, wann und wo ich will. Das war nicht immer so. Warum das heute ist, erfahre ich, wenn ich einen Blick in die Bibel werfe. Im Hebräerbrief lese ich:

„Wir haben freien Zutritt zum Allerheiligsten! Jesus hat sein Blut geopfert und uns den Weg durch den Vorhang hindurch frei gemacht, diesen neuen Weg, der zum Leben führt. Der »Vorhang« aber, das ist er selbst.“

Ein Text, der viele Fragen bei mir aufwirft. Auf drei Fragen möchte ich gerne in aller Kürze eingehen:

Was ist das Allerheiligste? Das Allerheiligste war der Ort im Tempel, an dem die Begegnung mit Gott möglich war. Das Allerheiligste durfte nur einmal im Jahr vom Hohepriester betreten werden. Dann, wenn er stellvertretend für die Sünden des ganzen Volkes Israel um Vergebung bat.

Von welchem Vorhang ist hier die Rede? Das Allerheiligste war durch einen Vorhang vom Rest des Tempels abgetrennt. Dieser Vorhang zerriss in dem Moment, als Jesus stellvertretend für die Sünden der Menschen starb. Dadurch hat er den Zugang zu Gott für jeden Menschen zu jeder Zeit an jedem Ort frei gemacht.

Warum sollte ich dort hinwollen? Meine Sehnsucht nach Vergebung und Annahme kann nur von Gott gestillt werden. Durch Jesus ist jederzeit ein Neuanfang für mich möglich. Dafür muss ich in keinen Tempel, hinter einen Vorhang. Hier und heute, jetzt kann ich zu ihm reden und ihm begegnen. Wie wunderbar!

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Kommentare (2)

Silvia B. /

Ja, wie troestlich... "immer und ueberall" koennen wir zu Jesus kommen... (da gibt es auch ein Lied...), danke fuer die Ermutigung...
Wir vergessen das manchmal...,
eine gute weitere Woche und viele Gruesse aus Sachsen????????

Katharina F. /

Ja , das ist für mich auch immer eine Beruhigung, einen "Trost" , wenn ich auf dem Zahnarztstuhl sitze oder zu einer med. Untersuchung
gehen muss, dass ich dann und sonst auch überall zu Jesus beten kann!
Einen gesegneten Wochenstart wünscht herzlich,
Katharina