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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Alles inklusive

Markus Baum zu Römer 8,32.

Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Römer 8,32

Vier Räder, die bis zum Boden reichen. Ein zuverlässiger Antrieb. Eine direkte Lenkung und ein Satz Bremsen, die das Fahrzeug auch wieder verzögern und, wenn gewünscht, zum Stillstand bringen. Dazu noch ein paar Sicherheitsfeatures wie Dreipunktgurte, Airbags und Kopfstützen - viel mehr braucht ein Automobil im Prinzip nicht. Aber wenn sich Menschen ein Auto anschaffen, dann sind die wenigsten zufrieden mit der bloßen Grundausstattung. Ein paar PS mehr, ein paar elektronische Helferlein – Einparkhilfe, Tempomat, Sitzheizung, Klimaautomatik – die Liste der Extras kann schier endlos sein. Besonders die so genannten Premiumhersteller lassen sich jedes bisschen mehr teuer bezahlen. Komplettpakete mit Vollausstattung gibt es im Automobilbau kaum.

Ganz anders sieht es in der Welt des Glaubens aus. Den Glauben an den Gott Israels, den Vater Jesu Christi – den gibt es nur „all inclusive.“ Behauptet jedenfalls der Apostel Paulus. Der hat das Thema vor 1970 Jahren in seinem Brief an die Christen in Rom behandelt. Wie argumentiert Paulus im Römerbrief Kapitel 8 Vers 32: „Wenn Gott für uns ist, wer kann sich dann noch gegen uns stellen? Er hat uns ja seinen Sohn geschenkt. Wird er uns dann nicht auch alles andere schenken?“  

Das leuchtet ein. Der christliche Glaube ist kein käufliches Angebot, zu dem man noch das eine oder andere Feature gegen Aufpreis hinzubuchen könnte. Den Glauben gibt es entweder ganz oder gar nicht, und wenn ganz, dann ist alles inklusive. Und das auch noch geschenkt.

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