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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

„Weißt du noch, damals...“

Wolf-Dieter Kretschmer über Psalm 118,15-16.

Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten: Die Rechte des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg!

Psalm 118,15.16

Ab und zu treffe ich mich mit Freunden apus früheren Tagen. Es dauert nicht lange und wir schwelgen in Geschichten und Abenteuern von damals. Und weil die Vergangenheit gemäß einem schwedischen Sprichwort mit goldenen Farben malt, wächst das eine oder andere im Rückblick. Unsere Heldentaten werden verwegener, die zu überwindende Herausforderung größer und der Sieg ein wenig glanzvoller.

Die Bibel ermutigt mich ausdrücklich zurückzuschauen auf das, was sich in der Vergangenheit ereignet hat. Sie fordert mich regelrecht auf, mich bei dieser Gelegenheit auch an die großen Taten Gottes zu erinnern. Denn bei näherer Betrachtung gibt es vieles, über das ich mich freuen und dankbar sein kann. Ohne dass ich es verbrämen oder mit Goldlack ausschmücken müsste.

Diesen Rat hat vermutlich der Beter von Psalm 118 beherzigt. Gleich zu Beginn seines Gebets fordert er mich und alle anderen Beter auf: Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

Dann hält er sich die wunderbaren Taten Gottes vor Augen. Das alles mündet in die Feststellung:

Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten: Die Rechte des HERRN ist erhöht; die Rechte des HERRN behält den Sieg! (Psalm 118, Verse 15 und 16)

Der Rückblick auf die vergangenen Taten Gottes in meinem Leben hat noch einen weiteren Vorteil. Er lässt mich zuversichtlich auf das schauen, was noch vor mir liegt.

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Kommentare (1)

Bernd L. /

Herzlichen Dank für Ihre Gedanken zum Tag, Herr Kretschmer.