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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Lebendig tot

Elke Drossmann über Kolosser 2,13.

Gott hat euch mit Christus lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden.

Kolosser 2,13

Wenn ein Mensch stirbt, wird er für mich unerreichbar. Rede ich mit ihm, antwortet er nicht. Deshalb tut es gut, sich mit anderen auszutauschen, was mir dieser Mensch bedeutet hat.

So geht es Gott auch mit uns Menschen. Kaum sind wir geboren, sind wir tot, wenn es um Gott geht. Gott spricht, doch ich höre ihn nicht. Er hilft mir, ich erkenne seine Hilfe nicht. Gott tritt an meine Seite und ich sehe es nicht. Ich bin tot. Wie soll Gott mich erreichen?

Woher kommt dieses lebendige Totsein? Durch meine Sünde. Damit ist nicht eine bestimmte schlimme Tat gemeint, sondern mein Aus für Gott und mich. Ich hätte keine Chance, Gott jeweils als meinen himmlischen Vater zu hören, wäre da nicht Jesus. Der Sohn Gottes. Er hat seine innige Gemeinschaft mit Gott nie aufgegeben. Jesus war das lebendige Leben, bis er an meiner Sünde starb. Das hat Gott, der Vater, ausgehalten. Das hat Jesus sein Leben gekostet. Dann hat Gott Jesus auferweckt und Gott vergibt mir. Seitdem kann ich Gottes Hilfe erkennen.

Paulus erinnert nicht nur die Christen in Kolossä damals, sondern auch mich heute daran: Lasst euch nicht irremachen durch Menschen, die behaupten, dieses geistliche Totsein gibt es nicht. Erinnert euch:

„Gott hat euch mit Christus lebendig gemacht, die ihr tot wart in den Sünden.“  (Kolosser 2,13)

Welch ein Grund zum Jubel: Jesus ist der Held. Der Gottesheld! Gott erreicht mich. Ich bin Jesus sowas von dankbar dafür!

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Kommentare (1)

Manfred S. /

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