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Wenn der Algorithmus den Glauben verzerrt

Soziale Medien zeigen das Christentum oft von seiner lautesten Seite. creatunity-Gründer Tim Guttenberger erklärt, warum das so ist

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Soziale Medien und Glaube – das ist eine komplizierte Beziehung. Auf Instagram, TikTok und YouTube sind viele Kirchen präsent, aber auch tausende einzelne Personen, die über ihren Glauben sprechen oder ihre theologischen Ansichten teilen. Trotz dieser Vielfalt an Stimmen entsteht in den sozialen Medien oft ein verzerrtes Bild vom Christentum: Streitthemen und Provokation dominieren den Diskurs.

Tim Guttenberger hat mit creatunity ein Netzwerk für christliche Medienschaffende aufgebaut und ist Lehrbeauftragter für Medienpraxis an der Evangelischen Hochschule Tabor. Er erklärt, warum polarisierende Themen die sozialen Medien dominieren – und wie man bewusst gegensteuert, wenn der Algorithmus das eigene Weltbild enger werden lässt.

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