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Ukraine: „Es gibt Optionen für Verhandlungen.“

EKD-Friedensbeauftragter fordert Stopp der Kampfhandlungen.

„Die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass die Ukraine ihre Maximalforderungen gegenüber Russland durchsetzen kann“, sagt Friedrich Kramer, EKD-Friedensbeauftragter und Landesbischof der Ev. Kirche in Mitteldeutschland. Um das tausendfache Sterben zu beenden, fordert er den sofortigen Stopp der Kampfhandlungen: „Jeder Tag, den der Krieg länger andauert, ist verheerend.“ Bei möglichen Verhandlungen kann Kramer sich Optionen vorstellen wie Volksabstimmungen oder „Land für Frieden“.

Für „Fake News“ hält er das Versprechen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, den Krieg in der Ukraine innerhalb von 24 Stunden zu beenden. „Doch Trump hat keine Hemmungen, Kontakt mit Putin aufzunehmen. Das alles können wir nicht absehen.“

Friedrich Kramer / EKMD
Friedrich Kramer (Foto: EKMD)

Mit seinen pazifistischen Positionen ist Friedrich Kramer innerhalb der EKD umstritten. Doch für ihn sei das Wort ´Pazifist` ein Ehrentitel: „Jesus preist die Friedensstifter selig. Und das ist auch in der Weltpolitik die Frage: wer steht dafür ein, dass wir eine Weltfriedensordnung haben? Christen sollten dabei ein verlässlicher Partner sein.“ Regina König hat mit Friedrich Kramer gesprochen.  

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