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Fair Trade: Die Schweiz macht's vor
Faire Handelsbedingungen stehen weltweit unter Druck.
Was steckt im Preis eines Kaffees oder einer Tafel Schokolade? 2,7 Milliarden Euro haben die Deutschen 2025 für fair gehandelte Produkte ausgegeben – so viel wie nie zuvor. Doch der Blick auf die Zahlen ernüchtert: Während hierzulande jeder Verbraucher im Schnitt 33 Euro pro Jahr für Fair Trade-Produkte ausgibt, sind es in der Schweiz rund 129 Euro – fast viermal so viel.
Politisch steht der faire Handel gleichzeitig unter Druck: Das Forum Fairer Handel warnt, dass EU-Deregulierung und die Aufweichung von Lieferkettengesetzen Verantwortungslosigkeit zum Wettbewerbsvorteil machen. Betroffen sind Kleinbauern im globalen Süden ebenso wie Landwirte in Europa.
Wer einkauft, trifft eine Entscheidung – auch für andere. Fairer Handel bedeutet, Würde und Gerechtigkeit ernst zu nehmen: gegenüber Menschen, die oft am Ende langer Lieferketten stehen und selten eine Stimme haben. ERF-Hauptstadtkorrespondent Oliver Jeske spricht darüber mit Andrea Fütterer, Vorstandsvorsitzende des Forums Fairer Handel, und Matthias Felder, ebenfalls Forum Fairer Handel.
© Ruth Schneider / ERF
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