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„Pest – eine Seuche verändert die Welt“

Sonderausstellung in Wittenberg.

Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt bei der Eröffnung der Sonderausstellung der Stiftung Luthergedenkstätten (Foto: Regina König / ERF)
Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt bei der Eröffnung der Sonderausstellung der Stiftung Luthergedenkstätten (Foto: Regina König / ERF)

Aha-Regeln galten schon zu Luthers Zeiten und noch mehr Ähnlichkeiten sind zu entdecken zwischen Pest- und Corona-Pandemie: So rebellierten offenbar schon damals Querdenker gegen die Seuchenregeln: „Bewaffnete Wachen mussten Studenten in Quarantäne festsetzen und Hospitäler bewachen“, so Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, beim Rundgang durch die neu eröffnete Sonderausstellung der Stiftung Luthergedenkstätten.

„Auch die Reformation blieb von der Pest nicht unberührt, „die Pandemie hat ein großes Bedürfnis geweckt nach einem erneuerten Glauben“, sagt Dr. Stefan Rhein, Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt. 130 Exponate zeigt die Schau, darunter eine Totentrage, ein Pestschinken, Reformationsschriften und Corona-Impfdosen.

„Luther würde heute Werbung für die Corona-Impfung machen“, ist Reiner Haseloff überzeugt. Regina König hat sich die Ausstellung im Wittenberger Augusteum angesehen.


Geöffnet bleibt die Ausstellung bis zum 20. Februar 2022

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Kommentare

Hans-Rainer P. /

,,Dann schaffen WIR auch die Corona Epedemie ..." Das ist der gleiche Irrtum wie: ,,Yes WE can". Wenn wir Christen nicht das ,,Yes HE can" sagen und leben, sind wir auch in der Corona Epedemie verloren! Denn auch die totale Impfung ist kein Allheilmittel! Klingt das nicht wie seinerzeit der "Totale Krieg"?