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/ ERF Mensch Gott / 28:42 min.
Vorbild Amokläufer
Er ist wütend. Für Rayk ist das Glas immer halbleer. Sein Leben in einem Dorf in Brandenburg empfindet er als Sackgasse und die Welt da draußen als ungerecht. Hatte man ihnen nicht versprochen, dass alles möglich ist? Stattdessen fühlt er sich abgehängt. Jahrelang betäubt er sich mit Drogen und Gewaltspielen. Seine Wut auf Menschen ist grenzenlos. Als er einen Bericht über einen Amokläufer sieht, denkt er: So wäre ich auch gern. Doch statt zur Waffe, greift er zum Telefon.
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Kommentare (1)
Liebes ERF-Team, immer wieder fällt mir auf, dass im Interview "nur" die individuelle Seite der Rettung durch Jesus beleuchtet wird. So auch bei Rayk. Verstehen Sie mich nicht falsch - das ist alles … mehrganz wunderbar und glaubensstärkend - ein wunderbares Zeugnis, was der Herr Jesus im Leben eines Menschen tun kann. Aber Glaube wächst in Gemeinschaft - und auf die persönliche Rettung folgt die Eingliederung in den Leib Christi, die Kirche. Es wäre so interessant zu wissen, wie Rayk nun seinen Glauben in der Gemeinschaft lebt. Hat er eine Gemeinde gefunden? (auch in MVP?) Hat er sich taufen lassen? Wie bringt er seine Gaben in der Gemeinde ein? Hilft er vielleicht anderen mit seinen Erfahrungen? So wunderbar und lebensverändernd die persönliche Erfahrung mit dem Herrn Jesus ist - wir sollten auch den Leib Christi, die Kirche im Blick behalten. Regelmäßige Gemeinschaft mit anderen Christen - gerade im Sinn einer Gemeindezugehörigkeit - ist ein untrennbarer Bestandteil des geistlichen Lebens - meines Erachtens wäre hier ein weiteres hilfreiches Zeugnis, das seinen Raum finden sollte. Vielen Dank!