/ 1:10 Min. / Spruch des Tages
Wie konnte es so weit kommen
Julian Schnaubelt über 1. Mose 4,8.
In der Bibel gibt es diese Geschichte: Die Brüder Kain und Abel bringen Gott ein Opfer. Abel das Beste aus seiner Herde, Kain irgendwas vom Feld, aber nicht mit der richtigen Herzenshaltung. Deshalb nimmt Gott Abels Opfer an, Kains nicht. Das verletzt Kains Stolz zutiefst. Aus verletztem Stolz wird Neid, aus Neid wird Groll. Und dann passiert das: „Kain aber sagte zu seinem Bruder Abel: Komm und sieh dir einmal meine Felder an! Und als sie draußen waren, fiel er über seinen Bruder her und schlug ihn tot." (1. Mose 4,8) Ehrlich gesagt wirkt Kain auf mich vollkommen irre. Sein eigener Bruder! Aber die Bibel zeigt: Es fing nicht mit der Tat an – es fing im Herzen an. Ungeklärter Groll reift im Stillen, bis er irgendwann explodiert. Vielleicht nicht als Mord – aber als ein Satz, der alles zerstört, oder als Schweigen, das eine Beziehung langsam abtötet. Bring deinen Groll zu Gott, bevor er dich von innen auffrisst.
Julian Schnaubelt
Weiterführende Links
Das könnte dich auch interessieren
14.07.2026 / Spruch des Tages
Nach dem Regen die Sonne
Angela Pfeiffer über 1.Mose 8,22.
mehr
13.07.2026 / Spruch des Tages
Wenn kein Ende in Sicht ist
Angela Pfeiffer über 1.Mose 8,14.
mehr
12.07.2026 / Spruch des Tages
Der Traum von Spanien
Mirjam Langenbach über Römer 15,23-24.
mehr
11.07.2026 / Spruch des Tages
Ein großer Traum wird Wirklichkeit
Mirjam Langenbach über Nehemia 2,17-18.
mehr
Dein Kommentar