/ 0:56 Min. / Spruch des Tages
Wer entscheidet mit?
Angela Pfeiffer über 1.Mose 11,4.
Das war ja ein Ding! Aus Angst, in alle Winde zerstreut zu werden, wollten die Menschen beim Turmbau zu Babel hoch hinaus. In der Bibel heißt es: „Lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, damit wir uns einen Namen machen, denn wir werden sonst über die ganze Erde zerstreut.“ (1.Mose 11,4) Angst war ihr Antrieb. Doch sie ist oft ein schlechter Ratgeber. Wer kennt das nicht? Manchmal treffen wir Entscheidungen aus einem flauen Gefühl im Bauch heraus oder aus Sorge, etwas zu verlieren. Wie gut wäre dann eine zweite Meinung! Jesus bietet uns an, ihn in unsere Entscheidungen einzubeziehen. Er sieht weiter als wir. Wenn dir heute etwas Sorgen macht, dann frag ihn. Seine Sicht kann helfen, Angst durch Vertrauen abzulösen.
Angela Pfeiffer
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Kommentare (1)
Nun bedeutet Sich Einen Namen machen im Hebräischen mehr als bloß Angst haben vor Vertreibung. Es geht um Macht und Ansehen der Sippe. Und dass die Spitze dabei bis zum Himmel reichen soll, setzt auf … mehrgöttlichen Beistand. Aufgrund maximaler eigener Leistung Anerkennung bei Gott und Menschen gewinnen, das muss doch funktionieren. Doch Gott sagt Nein dazu und schickt Verwirrung durch vielerlei Sprachen. Und somit passiert das, was die Sippe befürchtet hat: die Zerstreuung über die ganze Welt.