/ 16:03 Min. / Talkwerk
Sieben Tage ohne Hoffnung
Ira Schendel kehrt Gott den Rücken, nachdem ihr Sohn 7 Tage unter heftigsten Krampfanfällen leidet.
Schon vor der Schwangerschaft hat Ira Schendel Angst vor einer schwierigen Geburt. Und es kommt sogar noch schlimmer. In der 29. Woche eskaliert alles: Schwangerschaftsvergiftung, extreme Blutdruckschwankungen, und während der Notsectio versagt die Narkose. Ira spürt, wie ihr Bauch aufgeschnitten wird. Ihr Sohn Lian kommt mit 890 Gramm zur Welt. Eine Woche später platzt sein Darm. Die Ärzte sagen vor der Notoperation: „Wir können nicht garantieren, dass er lebend rauskommt."
Mit neun Monaten beginnt Lian zu krampfen – sieben Tage lang, dreimal täglich, über sechs Minuten. Die Diagnose: BNS-Epilepsie, eine der schwersten Formen der Epilepsie. Ira bricht zusammen. Sie, die sich bis dahin an ihren Glauben klammerte, zweifelt daran, dass Gott es gut mit ihr meint: „Wenn du so bist, dann will ich nicht mit dir sein." Sie hört auf zu beten.
Als sie am siebten Tag zu Hause Lians kleine Jesus-Ikone sieht, die seine Großmutter ihm geschenkt hatte und die sonst immer an seinem Krankenhausbett lag, ist das der Beginn einer unerwarteten Wendung.
Im Talkwerk erzählt Ira, wie sie durch die tiefste Krise ihres Lebens ging – und welche Rolle die Ikone dabei gespielt hat.
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Dein Kommentar
Kommentare (1)
Ganz herzlichen Dank, Ira, für dieses tiefe und bewegende Zeugnis. Es macht mir so sehr Mut und kann vielen Anderen Mut und Zuversicht geben. Gott schenke dir, Liam, deinem Mann und deiner ganzen Familie tiefen Segen!
Herzlichst
Franz X.