/ 14:57 Min. / Talkwerk
Religiöser Missbrauch
Wie Nelli Kronwald sich aus einem System von Zwang und Angst befreit hat.
Nelli Kronwald erlebt in ihrer christlichen Kirche geistlichen Missbrauch. Ihr Alltag ist voller Vorschriften und Regeln, Angst und Druck bestimmen ihr Denken und Fühlen. Gott war für sie nur strenger Richter. Ihre Ehe ist nur wenig besser, sie erlebt verbalen und emotionalen Missbrauch. Wie Nelli Kronwald sich aus diesem Gefängnis befreit hat, was sie heute über Gott denkt und warum sie davon träumt, ein Frauenhaus zu gründen, in dem Frauen Schutz und Heilung finden - darüber sprechen wir im ERF Jess Talkwerk.
Weiterführende Links
Das könnte dich auch interessieren
24.04.2026 / Talkwerk
Wenn Loslassen dein Leben verändert
Talk mit Eunike Krampulz, Rebekka Graßl und Egzon Shala.
mehr
22.04.2026 / Talkwerk
Zwischen Tradition und Selbstbestimmung
Naghmeh Jahan findet über einen außergewöhnlichen Weg zu Gott.
mehr
20.04.2026 / Talkwerk
Unglücklich sein erlaubt
Theologe Dr. Manuel Schmid erklärt, warum Glück nicht alles im Leben ist.
mehr
18.04.2026 / Talkwerk
Verfluchtes Erbe
Drei Geschwister, drei tragische Schicksale - wieso Uwe Heimowski trotz Sucht, Tod und Trauer in seiner Familie dankbar ist.
mehr
Dein Kommentar
Kommentare (1)
Hallo,
ich fühle mit Nelli und habe als Mann auch religiösen Missbrauch erlebt, bzw. erlebe es noch. Ich persönlich habe glücklicherweise keinen körperlichen Missbrauch erlebt. Jedoch bin ich nach … mehr43 Jahren Mitgliedschaft aus meiner Gemeinde ausgetreten. Ich erlebe einen Trend, der viele Gemeinden zerstört, leider nicht nur im meiner ehemaligen Gemeinde. Wir befinden uns in einer Zeit, in der immer mehr Gemeinde- und Kirchenverantwortliche ihre persönliche Meinung zum Gesetz machen. Der Wille Jesu wird dabei in schändlicher Weise mit Füßen getreten und missachtet.
Auch mir wurde nach meiner Scheidung nahegelegt, die Gemeinde zu verlassen. Nach mindestens 15 Jahren Mobbing durch die Gemeindeleitung habe ich den Schritt zur Befreiung "geschafft". Auch wie Nelli habe ich mich immer gefragt, was mit mir nicht stimmt. Heute weiß ich, dass das die falsche Frage war.
Ich freue mich, dass Menschen wie Nelli diesen Dingen ein Gesicht und einen Namen geben. Ich wünsche Ihr dabei weiter Gottes Segen.
Ich möchte aber auch darauf aufmerksam machen, dass auch "gestandene" Männer unter falschen religiösen "Führungen" leiden und zerbrechen. Leider schaffen es in unserer Gesellschaft viel zu wenig Männer, sich den Dingen zu stellen und sie zu benennen. Beten wir dafür, dass weder Frauen, noch Männer, ob Kind oder Erwachsener darunter leiden müssen, sondern den wahren Glauben in lebendiger Beziehung zu Jesus finden.