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Knochen dünn wie Papier

Warum Esther trotz Glasknochen nicht aufhört zu hoffen.

Ein Stolpern. Eine falsche Bewegung. Für die meisten bedeutet das höchstens einen blauen Fleck – bei Esther Lohrer bricht dabei oft ein Knochen. Schon bei ihrer Geburt bricht sich Esther den Oberschenkel, noch bevor klar ist, was mit ihr los ist: Osteogenesis imperfecta, umgangssprachlich Glasknochen. Es folgen unzählige weitere Brüche und mehr als 25 Operationen. Jahrelang ist Esther auf Krücken, Rollator oder Rollstuhl angewiesen, freies Laufen scheint unerreichbar. Heute geht sie selbstständig zu Fuß. Im ERF Jess Talkwerk erzählt Esther Lohrer, was Schmerz und Ausgrenzung mit ihr gemacht haben – und wie ihr Glaube sie durch die dunkelsten Zeiten getragen hat.

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