/ Talkwerk
Der Schmerz ohne Namen
Sarah Selle dachte, es sei nur eine normale Periode. Doch es war Endometriose.
Sarah Selle ist 16, als sie auf einem Campingplatz mit Krämpfen zusammenbricht und ein Notarzt gerufen werden muss. Jahrelang denkt sie es ist eine normale, besonders schmerzhafte Periode. Erst, als sie mit ihrem Mann einen Kinderwunsch verfolgt, erfährt sie, dass der Schmerz einen Namen hat: Endometriose, im vierten und schwersten Stadium. Im ERF Jess Talkwerk spricht Sarah offen über ärztliche Fehleinschätzungen, künstliche Befruchtung und ein intensives Ringen mit ihrem Glauben – der sie trägt und zugleich vor schwierige Fragen stellt. Dabei ist es ihr besonders wichtig, andere Betroffene zu ermutigen und über die oft übersehene Krankheit aufzuklären.
Das könnte dich auch interessieren
23.10.2026 / Talkwerk
Wie du deine Vergangenheit loslässt und endlich frei wirst
Talk mit Michael Engelmann, Yasin Güler und Serkan.
mehr
21.10.2026 / Talkwerk
Vom Tankstellenräuber zum Tankwart
Nach dem Überfall kam der Knast - dort fand Martin Weimer etwas, das alles veränderte.
mehr
19.10.2026 / Talkwerk
Vom Loverboy in die Zwangsprostitution
Graziella Vespucci überlebt Zwang und Gewalt im Rotlicht.
mehr
17.10.2026 / Talkwerk
„Ich funktionierte. Bis der Burnout mich stoppte.“
Stark – aber innerlich am Limit: Franziska Römer entdeckt, wie neues Leben beginnen kann.
mehr
Dein Kommentar
Kommentare (1)
Ich möchte zu der Frau mit der Endometriose etwas sagen. .
Meine Diagnose war 1976 . Mir wurde nach unerträglichen Schmerzen über Jahre bei der Periode, dann letztendlich ein Kindskopf großer Tumor … mehrund der linke Eierstock entfernt. Der rechte war auch befallen. Ich war 24 J. Die Krankheit war zu dem Zeitpunkt so gut wie nicht bekannt. Mein Mann hatte auch nur einen Hoden. Dennoch bin ich 1979 nach Gebeten und Hilfen durch meinen Gynäkologen Mutter eines gesunden Sohnes geworden. Die Endometriose blieb und es kamen wieder Zysten. Trotzdem bin ich 1982 nochmal Mutter einer gesunden Tochter geworden. Leider bekam ich nach den Schwangerschaften schlimme Depressionen, die mit meinem gestörten Hormonhaushalt zusammenhingen. Zu dem Zeitpunkt aber unerkannt. Auch da haben die Gebete mir wirklich irgendwann geholfen. Als ich 39 Jahre alt wurde hab ich mich für eine Totaloperation entschieden. Auch Entfernung des anderen Eierstocks. Mit anschließender Hormonbehandlung.
Mein Vertrauen in Gottes Hilfe war in meinem ganzen Leben mein Anker.
Musste noch viele seelisch schlimme Erfahrungen sammeln. Trotzdem kann ich heute mit 74 Jahren ehrlich bekennen, ohne Gott hätte ich niemals so gut damit fertig werden können. Keine Medikamente und kein Psychiater konnten mir helfen, wie Gott es getan hat. All das wollte ich hier sagen, vielleicht als Mut machende Unterstützung für alle ,auch an. Endometriose erkrankten Frauen. Bleibt im Gebet.