/ 1:11 Min. / Spruch des Tages
Sänk ju for träwelling
Katrin Faludi über Psalm 103,12.
Stell dir mal vor, du bist Gott und hast gerade Mönchengladbach besucht. Dann willst du mit der Bahn nach Dresden fahren. Einmal quer durch Deutschland, inklusive der obligatorischen Zugausfälle, Verspätungen und Umstände. „Sänk ju for träwelling!“, ne? Und dann kommst du als Gott endlich völlig entnervt in Dresden an und stellst fest: „Oh Mist! Jetzt hab ich die Tasche mit der ganzen Schuld, die ich den Menschen vergeben habe, in Mönchengladbach stehengelassen!“ So! Kannst du dich in den Frust reindenken? Vielleicht noch mit einem Lokführerstreik obendrauf? Prima. Dann weißt du ja jetzt, was es bedeutet, wenn in der Bibel steht: „So fern der Osten vom Westen ist, hat Gott unsere Verfehlungen von uns entfernt.“ (Psalm 103,12) Gott hat nämlich echt keine Lust, die Tasche mit unserer Sünde noch mal irgendwo abzuholen.
Katrin Faludi
Weiterführende Links
Das könnte dich auch interessieren
22.04.2026 / Spruch des Tages
Der Gipfel der Faulheit – jetzt im Kühlregal
Katrin Faludi über Sprüche 26,15.
mehr
19.04.2026 / Spruch des Tages
Nicht so mein Fall
Julian Schnaubelt über Epheser 4,32 .
mehr
Dein Kommentar