/ 1:05 Min. / Spruch des Tages
Wo muss ich hin, um Gott zu treffen
Mirjam Langenbach über 1. Mose 28,11.
Jakob: Ein Mann in der Bibel, mit allen Wassern gewaschen. Seinen Bruder hat er mal um dessen Erbe betrogen und muss nun vor ihm fliehen. Unterwegs, allein in der Wildnis, bricht die Nacht herein. In der Bibel steht: „Als die Sonne unterging, blieb er an dem Ort, wo er gerade war, um zu übernachten. Unter seinen Kopf legte er einen der Steine, die dort herumlagen.“ (1. Mose 28,11) Im Traum sieht Jakob eine Leiter, die von der Erde bis in den Himmel reicht. Gott steht oben und hält ihm eine Standpauke, weil er so ein Halunke ist!? Nein: Gott verheiß Jakob Landbesitz, viele Nachkommen und seinen Schutz. Jakob erwacht erschüttert, und nennt den Ort „Haus Gottes". Interessant. Er hatte sich ja hingelegt, wo und wie er gerade war. Und genau dort ist Gott und bietet Veränderung an. Heute ist das nicht anders: Da, wo du bist, kannst du Gott begegnen.
Mirjam Langenbach
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