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„Keine Menschen zweiter Klasse“

Katholischer Pfarrer unterstützt Arbeitsmigranten.

Arbeitsmigranten aus Ost- und Südeuropa sind in der Fleischindustrie, im Pflegebereich, als Reinigungskräfte oder Paketzusteller beschäftigt. Sie sind wichtig für unsere Wirtschaft. Dennoch werden sie häufig schlecht bezahlt und leiden zudem oft noch unter schlechten Lebensbedingungen.

Um ihnen zu helfen, hat der katholische Pfarrer Peter Kossen aus dem münsterländischen Lengerich einen Verein gegründet. Ziel des Vereins „Aktion Würde und Gerechtigkeit“ ist es, auf die schwierige Situation der Arbeitsmigranten aufmerksam zu machen. Denn auch, wenn sie EU-Bürger sind, werden sie nicht immer so behandelt. Das deutsche Arbeitsrecht sieht vor, dass der Arbeitnehmer seine Rechte selbst einklagt. Das ist in der Regel auch möglich. Mit Hilfe eines Betriebsrates, einer Gewerkschaft oder vor dem Arbeitsgericht.

Doch Arbeitsmigranten kennen ihre Rechte oft nicht und können nur selten von der Unterstützung eines Betriebsrates profitieren. Deshalb hilft der Verein den Arbeitsmigranten, bei der Durchsetzung ihrer Arbeitsrechte und bei der Integration. Katja Völkl berichtet.


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