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Luther, der Judenhasser?

Kirchenhistoriker über die Schattenseiten des Reformators

Vor rund 500 Jahren hat Martin Luther die Welt reformiert. Und was hat er nicht alles geleistet? Er hat die Bibel ins Deutsche übersetzt, er hat darin einen gnädigen Gott entdeckt, er hat die römisch-katholische Obrigkeit kritisiert und sich gegen Geldmacherei mit dem Seelenheil gewandt.

Ein beeindruckender Mann. Und dennoch hat Luther auch seine Schattenseiten, die heute noch hochaktuell sind. Deshalb würden sie viele evangelische Christen am liebsten unter den Tisch kehren: Denn Luther war Antisemit. Am 5. August vor genau 500 Jahren offenbarte Luther in einem Brief erstmals seinen Judenhass. 


Kommentare

Von Jaques LeMouche am .

Ja, schafft Luther am besten auch noch ab. Nachdem Sünde und die daraus resultierende Notwendigkeit von Jesu Sühneopfer bereits durch die EKD abgeschafft wurde, macht Luther ja auch wirklich keinen Sinn mehr. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die grünen Jakobiner auch noch nicht grünen-konforme Eigenschaften ansprechen.

Von esther am .

Was bringt dieses immer wieder Hochholen?
Luther war ein Kind seiner Zeit und somit auch dem Denken seiner Zeit verhaftet.
Das ändert nichts an dem vielen Guten, das er mit seiner Bibelübersetzung bewirkt hat.


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