31.07.2026 / Audio-Beiträge

Wohin mit meinen Sorgen?

Simona Brandebußemeyer über Philipper 4,6.

Sorgt euch um nichts, sondern betet um alles. Sagt Gott, was ihr braucht, und dankt ihm.

Philipper 4,6

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Sorgen kommen oft von ganz allein. Ein Gespräch steht an, eine Rechnung muss bezahlt werden oder die Zukunft ist ungewiss. Und ehe man sich versieht, kreisen die Gedanken immer wieder um dasselbe Problem. Der Apostel Paulus schlägt einen anderen Weg vor: „Sorgt euch um nichts, sondern betet um alles. Sagt Gott, was ihr braucht, und dankt ihm.“ (Philipper 4,6) Paulus schreibt nicht: Ignoriert eure Sorgen. Er sagt vielmehr: Macht was mit ihnen. Bringt sie zu Gott. Aus Sorgen dürfen Gebete werden. Und mitten im Beten ermutigt er, auch Danke zu sagen. Dankbarkeit lenkt den Blick weg von dem, was fehlt, hin zu dem, was Gott schon geschenkt hat. Sie nimmt den Sorgen nicht immer den Anlass, aber oft die Macht. Wer seine Sorgen Gott anvertraut und sich gleichzeitig an seine Güte erinnert, muss sie nicht länger allein tragen.

Simona Brandebussemeyer