08.06.2021 / Anstoß - Gedanken zum Tag
Wo Gott herrscht
Der HERR spricht: Frieden mache ich zu deiner Wache und Gerechtigkeit zu deiner Obrigkeit.
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Gott schafft Gutes aus Dingen, die ungünstig scheinen. Letztens zum Beispiel habe ich befürchtet, dass ein kleines Projekt mit Kollegen zu keinem guten Ende kommt. Die Zeit fehlte schlicht, alles schien ungünstig. Was also tun?
Ich habe gebetet. Ich habe Gott die Lösung überlassen, ihm die Kontrolle gegeben. Und es war für mich fast wunderbar: In einem kurzen und kreativen Gespräch am Folgetag tat sich eine Lösung auf. Wir konnten das kleine Projekt zu einem guten Ende bringen.
Mir zeigt das: Wo Gott herrscht, gibt es ungeahnte Möglichkeiten. Er kann ungünstigste Situationen ins Beste umkehren. So beschreibt es auch ein biblischer Prophet vor rund 2600 Jahren. Im Buch Jesaja Kapitel 60 übermittelt er eine Botschaft Gottes über verheißungsvolle kommende Zeiten. Unter anderem heißt es dort: „Frieden mache ich zu deiner Wache und Gerechtigkeit zu deiner Obrigkeit.“ (Jesaja 60,17)
Die Begriffe der hebräischen Bibel für Wache und die Obrigkeit stammen aus ungünstigen Situationen. Sie bedeuten so etwas wie Aufseher und Sklaventreiber. Das Wunderbare: Selbst die werden in Gottes Herrschaftsbereich zu etwas Gutem. Der Aufseher dort heißt Frieden, der Sklaventreiber Gerechtigkeit. Nur bei Gott passt das zusammen. Weil er alle Möglichkeiten hat.
Was fange ich an mit dieser Zukunftsvision? Nun, die Bibel beschreibt viele Situationen, in denen Gott ungünstige Situationen in etwas Gutes verwandelt hat. Und ich erlebe es heute. Ich also weiß: Wenn eine Situation mal wieder ungünstig scheint, werde ich beten.