05.11.2026 / Aktuelles vom Tag
Wo Glaube gefährlich wird: Jahrbuch Verfolgung und Diskriminierung von Christen
Kirchen, Hilfswerke und Gläubige sind Ziel von Gewalt, Enteignung und Zwang.
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Christinnen und Christen werden in vielen Ländern wegen ihres Glaubens verfolgt – und doch nimmt die Öffentlichkeit kaum Notiz davon. Das aktuelle „Jahrbuch Verfolgung und Diskriminierung von Christen 2026“ dokumentiert die Lage.
In China droht Gläubigen die Verhaftung, in Pakistan werden Christinnen zu Ehen mit Muslimen gezwungen. In Afrika weitet sich die Gewalt aus, etwa in Mosambik, Uganda und Kenia. In Nicaragua wurden über 3.000 kirchliche Hilfswerke und Einrichtungen enteignet oder geschlossen.
Die Religionsfreiheit stellt in der Bundesrepublik Deutschland ein Grundrecht dar, das in Art. 4 des Grundgesetzes verankert ist. Trotzdem nimmt in Deutschland der Antisemitismus zu.
Unser Hauptstadtkorrespondenten Oliver Jeske hat darüber mit Dr. Johann Matthies, u. a. Leiter Multiply-MB Mission in Europa und Zentral-Asien, Thomas Rachel, Mitglied des Deutschen Bundestages, und Thomas Schirrmacher, Theologe und Menschenrechtsexperte, gesprochen.
Die Jahrbücher gelten als Standardwerke zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit und dokumentieren Entwicklungen, Fallstudien und Analysen zu Diskriminierung und Verfolgung christlicher Gemeinschaften. Herausgegeben werden sie vom Internationalen Institut für Religionsfreiheit (IIRF).