28.03.2022 / Anstoß - Gedanken zum Tag

Wind of change

Jesus spricht zu Nikodemus: Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden. Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt.

Johannes 3,7–8

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Wind of change

Ein interessantes Gespräch mitten in der Nacht dürfen wir belauschen. Einer „der führenden Männer des jüdischen Volkes“ kommt nämlich zu Jesus. Jemand mit Erfolg, mit Verantwortung. Ein Promi gewissermaßen, der mit Namen genannt wird: Nikodemus. Es ist Nacht, Zeit der Stille, Zeit der Ungewissheiten, wo einem viele Dinge noch durch den Kopf gehen, die im Tagesgeschäft keinen Platz haben. Zeit für geistliche Gespräche. Und dann sagt Jesus diesen markanten Satz zu ihm:  

„Ihr müsst von Neuem geboren werden. Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.“

Ein Wind der Veränderung. Mir fällt der Sommerhit von den Scorpions ein: „Wind of change.“ Damals vor bald 30 Jahren geschrieben, als die Welt aufatmete, als Mauern einstürzten und getrennte Welten zusammenkamen. 

Wind of change – auch Jesus redet von Veränderung, und macht es konkret. Es geht ums neu „geboren werden aus dem Geist.“ Wiedergeburt bedeutet wörtlich „von oben geboren“.

Das ist ein Werk Gottes, das er an uns vollbringt. Nikodemus hatte vermutlich genau dieses Bedürfnis. Er brauchte eine Veränderung seines Herzens, eine geistliche Transformationeine innere Erneuerung. Nur geistliche Wahrheiten zu kennen, bedeutet noch nicht viel. Wiedergeburt bedeutet: Gottes Geist verändert uns von innen heraus. Ich merke, dass ich täglich ich das täglich brauche.

Autor/-in: Ulrike Schild