07.08.2026 / Anstoß - Gedanken zum Tag
Wie gelähmt
Da Saul und ganz Israel diese Rede des Philisters hörten, entsetzten sie sich und fürchteten sich sehr.
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Außergewöhnlich groß gewachsene Menschen gibt es zu jeder Zeit. Vor etwa 3000 Jahren werden sie als Riesen bezeichnet. Ein Riese gehört zum Volk der Philister. Sein Name: Goliat. Goliat heißt Glanz. Seine Gestalt und seine Rüstung verleihen ihm unwiderstehlichen Glanz.
Auf dem einen Berg versammeln sich die Philister. Auf dem gegenüberliegenden Berg die Israeliten mit ihrem König Saul. Goliat fordert einen Zweikampf. Stellvertretend für einen Krieg. Und die Reaktion Israels? Sie steht im 1. Buch Samuel, Kapitel 17, 11: „Als Saul und die Israeliten die Worte des Philisters hörten, erschraken sie und hatten große Angst.“
Hätte ich auch. Allen ist klar: Wer soll es mit diesem Mann aufnehmen? Da können wir nur verlieren. Ist das nicht heute auch oft die Frage?
Wer soll es z. B. stellvertretend mit dem Chef aufnehmen? Gehört die Person dann womöglich zu den Verlierern? Die überwältigende Erscheinung anderer wahrunehmen ist gut. Ebenso die eigene Angst spüren und ihr nicht ausweichen. Auf Dauer aber nicht in der Angst verharren. Denn Angst lähmt, lässt zu schnell oder zu langsam reagieren.
Damals hat Gott, den ein unvergänglicher Glanz umgibt, bereits jemanden losgeschickt, der diesem Kampf mit dem Riesen gewachsen ist. David, den späteren König Israels. Er besiegt Goliat.
Und heute? Gott hat einen Nachfolger Davids ins Spiel gebracht, seinen Sohn Jesus Christus. Der Sie und mich ermutigt: „Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.“ (Johannes 16,33)