23.01.2025 / Anstoß - Gedanken zum Tag

Wie gehe ich mit Leid um?

Leidet er aber als ein Christ, so schäme er sich nicht. Er ehre aber Gott in einem solchen Fall.

1. Petrus 4,16

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Wenn ich Jesus nachfolge, kann es passieren, dass mich das in Schwierigkeiten bringt. Je nachdem, wo ich auf der Welt lebe, kann mir das Unverständnis und Spott einbringen. Anderswo können die Folgen sogar schlimmer sein: Dann muss ich mit Beleidigungen, Benachteiligungen, sogar offenen Anfeindungen und körperlicher Gewalt rechnen.

Leider hat das Verfolgen von Christen eine lange Tradition. Schon die ersten Generationen von Jesusgläubigen haben zurzeit des Römischen Reichs haben erlebt, dass viele wegen ihres Glaubens leiden mussten  

Deshalb hat schon der Apostel Petrus ein paar Hilfestellungen für den Umgang mit solchen Situationen gegeben. Im 4. Kapitel des ersten Petrusbriefes liest sich das so:   

Leidet jemand als Christ, so schäme er sich nicht. Er ehre aber Gott in einem solchen Fall. 1. Petrus 4, Vers 16

Wenn ich ein reines Gewissen habe und nur deshalb leide, weil ich Christ bin, dann brauche ich mich nicht zu schämen. Im Gegenteil: Ich kann mit dem, was mir widerfährt, würdevoll umgehen und so Gott ehren.

Zahllose christliche Märtyrer haben genau das getan. Sie haben um Jesu Willen auf sich genommen, was man ihnen zugemutet hat. In dem sie Gott bis ins Letzte durch ihre Entscheidungen und ihre Bereitschaft zum Leiden geehrt haben, sind sie zu einem machtvollen Zeugnis geworden und zur Ermutigung für viele.

Autor/-in: Wolf-Dieter Kretschmer