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18.07.2025 / Talkwerk

Wie aus Verlust und Schmerz ein Neuanfang wird

Talkwerk mit Julian Wirth, Sina Mezler und Fabienne Sita.

Mit 18 bekommt Julian Wirth die Diagnose: Bipolare Störung. Seine Stimmung schwankt zwischen Größenwahn und tiefer Depression. Seine Hoffnung: Gott wird ihn heilen. Doch das Wunder bleibt aus, denn er lernt auf die harte Tour, dass Gott nichts gegen ärztliche Behandlung hat. Es folgen Klinikaufenthalte, Abstürze, Zweifel. Trotzdem hält Julian am Glauben fest und das, er keine Heilung erlebt. Wie er mit bipolarer Erkrankung und Glauben durchs Leben geht und wie ihm die Musik dabei hilft, erzählt er im Talkwerk.

Mit 7 Jahren zerbricht Sina Mezlers Leben. Die Trennung ihrer Eltern reißt tiefe Wunden, die nicht heilen. Mit 12 ertränkt sie ihren Schmerz im Alkohol. Ein Jahr später greift sie zu Haschisch, mit 15 rutscht sie in den Strudel von Amphetaminen. Schule und Zukunft – beides spielt keine Rolle mehr. Mit 20 Jahren dann der Schock: Sie ist schwanger. Sina bricht mit den Drogen, doch das Leben trifft sie erneut hart. Eines der Zwillinge stirbt im Mutterleib. Nach der Geburt des anderen Kindes ziehen die Drogen sie erneut in ihren Bann. Sie feiert, konsumiert und verkauft diesmal sogar Drogen. Als sich ein Freund das Leben nimmt, steht Sina am Abgrund. So könnte auch ihr Ende aussehen. Doch ihr Ehemann wird zur Rettungsleine und gibt ihr neue Hoffnung. Doch wie schafft Sina den Neuanfang?

Zweimal verliert Fabienne Sita auf tragische Weise einen geliebten Menschen an den Krebs – erst ihren Vater, Jahre später ihre Schwägerin. Beide Male wiederholt sich der Schmerz fast identisch. Ihr Leben bricht zusammen, der Glaube gerät ins Wanken. Doch mitten in der Dunkelheit taucht ein Satz auf: „Siehe, ich mache alles neu.“ Diese Worte werden zum Wendepunkt – und der Beginn von innerer Heilung, Hoffnung und Neuausrichtung.