11.07.2026 / Anstoß - Gedanken zum Tag
Wer ist der Typ?
Die Menschen aber verwunderten sich und sprachen: Was ist das für ein Mann, dass ihm Wind und Meer gehorsam sind?
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Es lohnt sich immer wieder, ganze Abschnitte in der Bibel zusammenhängend zu lesen, um einen Gesamteindruck von der Ereignissen zu bekommen. Ein Beispiel. Ich schaue im Neuen Testament in das 8. Kapitel des Matthäusevangeliums. Was passiert da? Zunächst heilt Jesus einen an Aussatz erkrankten Menschen. Dann gibt es so etwas wie eine Fernheilung: Der Diener eines Soldaten wird gesund, obwohl der nicht mal bei Jesus war. Als nächstes ist die Schwiegermutter von Petrus dran, Heilung von Fieber. Anschließend, nach weiteren Begegnungen, stillt Jesus schließlich einen Sturm, der das Boot bedroht, in dem er mit den ihm Nachfolgenden unterwegs ist. Und erst Jetzt, bei diesem Naturspektakel, taucht bei den distanzierten Zuschauern eine Frage auf: Wer ist das? Oder noch konkreter: "Wer ist er eigentlich? Sogar der Wind und die Wellen gehorchen ihm!"
Für die Menschen damals war die Sturmstillung offenbar DAS Ereignis, das in ihrem Kopf das Fass zum überlaufen brachte. Irgend etwas ist doch merkwürdig, was passiert hier gerade? Und wer ist dieser Typ? Dieser Typ ist Gott selbst. Und diese Handlungen von Jesus, die ja nur einen winzigen Auszug aus seinem ganzen Wirken erzählen, sollen genau das bezeugen: In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden! Für uns! Wunder über Wunder sind dafür als Zeichen zu erleben, auch heute noch. Aber unabhängig davon, wie späktakulär das Geschehen in unserer Zeit ist - diese Frage sollten auch Sie stellen: Wer ist Jesus? Bleiben Sie dabei nicht auf Distanz, sondern fragen Sie ihn selbst: Jesus, wer bist du?