07.11.2021 / Anstoß - Gedanken zum Tag

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Meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt habe, sollen von deinem Mund nicht weichen noch von dem Mund deiner Kinder und Kindeskinder.

Jesaja 59,21

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Hin und wieder begegnet mir eine Redensart, die Sie bestimmt kennen, und die geht so: „Viele Worte, nichts gesagt.“ Diese Bemerkung macht deutlich, dass zwar viele Worte gemacht worden sind, aber nichts Wesentliches vermittelt wurde.

Mit Gottes Botschaften an uns Menschen verhält es sich anders. Im Buch Jesaja Kapitel 59 lässt Gott durch den Propheten ausrichten:  

Meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt habe, sollen von deinem Mund nicht weichen noch von dem Mund deiner Kinder und Kindeskinder.

Was Gott zu sagen hat, wird nicht vergessen werden. Es wird Bestand haben.

Bleibt die Frage, was so bedeutsam an Gottes Botschaft ist, dass sie nicht in Vergessenheit gerät. Die Antwort finde ich zu Beginn des Kapitels 59 im Buch Jesaja. Dort heißt es:

„Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht taub geworden, sodass er nicht hören könnte.“ (Jesaja 59,1)

Bei Gott findet Israel Hilfe. Er ist mächtig und gerne bereit, die Bitten seines Volkes zu hören.

Das gilt bis heute. Durch Jesus Christus hat Gott sich mir zugewendet. Immer wieder erlebe ich, wie er meine Gebete erhört und mir hilft.

Und davon möchte ich wie Jesaja weitererzählen. Meine Kinder sollen es erfahren und meine Enkel auch. Überhaupt, jeder soll es hören: Gott ist groß. Bei ihm kann ich Hilfe finden.

Autor/-in: Wolf-Dieter Kretschmer