17.04.2026 / Lied der Woche

Was für ein König (6/7)

Lothar Kosse singt über einen besonderen Weltenherrscher.

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Lothar Kosse, (c) Praize Republic Records

„Was für ein König.“ Lothar Kosse reflektiert in seinem Lied den eigentlich unüberbrückbaren Abstand zwischen Jesus, dem Sohn Gottes, dem König aus einer anderen, höheren Sphäre - und all den gewöhnlichen Sterblichen, zu denen Sie und ich gehören und eben auch der Komponist und Dichter dieser Zeilen.  „Was für ein König, der sein Leben für mich gibt, wo ich doch nicht von edler Herkunft bin.“

Das mit der edlen oder nicht-edlen Herkunft ist freilich so eine Sache. Wer Jesus genau zuhört, der oder die kann gar nicht überhören, dass er die Menschen als verlorene Söhne und Töchter Gottes beschreibt. Als Königskinder, die ihr Erbe in den Wind geschlagen und erst mal auf eigene Faust zu leben versucht haben. Und Jesus selbst sagt von sich, er sei „gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“ Das heißt: Die menschliche Selbstwahrnehmung ist verzerrt, ist zumindest nicht vollständig. Und Jesus hat sein Leben gerade dafür aufs Spiel gesetzt, dass der ursprüngliche Adel, die hohe Bestimmung, die Gott uns Menschen zugedacht hat, wieder erkennbar wird. Was für ein König.
 

Autor/-in: Markus Baum