04.05.2020 / Aktuelles vom Tag
Vorwurf: Bundestag hat bei vorgeburtlichen Bluttest nichts bewegt
Bündnis aus 41 Organisationen plädiert für mehr Schutz von ungeborenem Leben mit Behinderung.
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Vor ziemlich genau einem Jahr hat der Deutsche Bundestag eine sogenannte Orientierungsdebatte geführt. Das Thema: Wie sollen wir in unserer Gesellschaft mit modernen Bluttest umgehen, die bereits im Mutterleib eine genetisch verursachte Behinderung feststellen?
Passiert ist seitdem im Bundestag aus Sicht von Kritikern nichts, außer dass drei dieser Tests zukünftig von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden sollen. Das ist einem breiten Bündnis von 41 unter anderem auch kirchlichen Organisationen zu wenig.
Oliver Jeske hat mit Heike Meyer-Rotsch von downsyndromberlin e.V., der Sprecherin des Bündnisses, telefoniert.
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