24.08.2026 / Audio-Beiträge
Von Gott gesehen
Ingo Marx über 1. Mose 16,13.
Hagar rief: »Habe ich wirklich den gesehen, der mich anschaut?« Und sie gab dem HERRN, der mit ihr gesprochen hatte, den Namen »Du bist der Gott, der mich anschaut«.
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Unsichtbar sein – das ist in unserer Zeit ein echtes Problem. Wir posten, liken und kommentieren, damit andere uns wahrnehmen. Und trotzdem fühlen sich viele Menschen tief im Innern übersehen. Die Bibel berichtet von einer Frau namens Hagar. Sie kannte dieses Gefühl nur zu gut. Sie war Sklavin, schwanger und völlig allein in der Wüste – weggelaufen, weil sie es zu Hause nicht mehr aushielt. Und dann passiert etwas Unerwartetes: Gott begegnet ihr; Hagar, der Ausgestoßenen, am Rand der Gesellschaft. Diese Erfahrung ist für sie so überwältigend, dass sie Gott einen Namen gibt: „Du bist der Gott, der mich anschaut.“ (1. Mose 16,13) Das ist kein theologisches Konzept, das ist ein Aufatmen aus tiefstem Herzen. Du wirst gesehen, einfach so, wie du bist, von Gott höchstpersönlich.
Ingo Marx