20.08.2026 / Audio-Beiträge

Ungeliebte Kritik

Claudia Mertens über Sprüche 3,11-12.

Mein Sohn, wenn der HERR dich zurechtweist, dann sei nicht entrüstet und sträube dich nicht, denn darin zeigt sich seine Liebe. Wie ein Vater seinen Sohn erzieht, den er liebt, so erzieht dich auch der HERR.

Sprüche 3,11-12

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Ganz ehrlich: Ich mag Kritik nicht. Lieber würde ich ständig hören, was ich gut mache. Aber wenn ich ehrlich bin, gehört Kritik dazu, wenn ich mich weiterentwickeln will. In der Bibel steht: „Mein Sohn, wenn der Herr dich zurechtweist, dann sei nicht entrüstet und sträube dich nicht, denn darin zeigt sich seine Liebe. Wie ein Vater seinen Sohn erzieht, den er liebt, so erzieht dich auch der Herr.“ (Sprüche 3,11-12) Gott macht uns manchmal auf Dinge aufmerksam, die bei uns nicht gut laufen – durch die Bibel, durch andere Menschen oder durch Situationen, die uns zum Nachdenken bringen. Entscheidend ist, wer mich kritisiert. Wenn ich weiß, dass mich jemand mag und es gut mit mir meint, kann ich leichter zuhören. Und bei Gott darf ich mir sicher sein: Er liebt mich. Deshalb muss Korrektur keine Ablehnung sein. Vielleicht ist sie manchmal sogar ein Zeichen dafür, dass Gott mich wachsen lassen möchte.

Claudia Mertens