05.03.2023 / Anstoß - Gedanken zum Tag
Unbegrenzte Macht
Denn wenn er spricht, so geschieht’s; wenn er gebietet, so steht’s da.
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Es ist ein Schauspiel, das die Welt da seit einiger Zeit erlebt. Darsteller sind Männer, die so tun, als würden sie über unbegrenzte Macht verfügen. Sie teilen die Welt in Machtbereiche auf, und über einen Teil davon wollen sie herrschen. Wer sich nicht fügen will, der wird eben mit Gewalt unterworfen.
Es sind die Despoten dieser Welt, die tatsächlich glauben, dass sie über genau diese unbegrenzte Macht verfügen. Wenn sie etwas sagen, dann geschieht es! Oder vielmehr: Sie lassen den Rest der Welt glauben, dass die Dinge genau so geschehen, wie sie das wollen.
Die Wahrheit sieht dann doch noch mal ganz anders aus. Viel Schein und wenig Sein. Und alles geschieht mit Gewalt und Unterdrückung des eigenen Volks oder auch von anderen. In Psalm 33 in der Bibel wird ein Machthaber besungen, bei dem ist das völlig anders.
Über den Gott Israels, den Schöpfer des Himmels und der Erde, den wahren und einzigen Herrn dieser und der jenseitigen Welt heißt es da: "Er spricht und es geschieht; er gibt einen Befehl – schon ist er ausgeführt" (Psalm 33,9) Diese Erde und was auf ihr ist, belegt genau das. Der Lauf der Welt- und Heilsgeschichte bezeugt es.
Der Psalmist lässt keinen Zweifel daran: Es gibt nur einen, dessen Macht wirklich unbegrenzt ist und vor dem sich alle beugen müssen, die auf der Erde, im Himmel oder sonst wo in diesem Universum sind: Der Gott Israels,der vor allem Anfang schon da war und ist und sein wird in Ewigkeit. Vor ihm müssen sich auch die scheinbar Mächtigen dieser Welt einmal für ihre Taten verantworten. Auch daran gibt es keinen Zweifel.