10.03.2022 / Anstoß - Gedanken zum Tag
Trost für schwere Zeiten
Ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt und habe dich unter dem Schatten meiner Hände geborgen.
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Der Prophet Jesaja sieht eine Zeit kommen, in der es dem Volk Gottes schlecht gehen wird. Vergessen werden der Glanz und Ruhm vergangener Tage sein. Allenthalben wird große Not und Verzweiflung herrschen. Das sind keine guten Aussichten!
Aber genau für diese Zeit hält Gott tröstliche Worte bereit. Und die klingen bei Jesaja so:
Ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt und habe dich unter dem Schatten meiner Hände geborgen. (Jesaja 51, Vers 16)
Wenn die Sonne im Sommer von einem wolkenlosen Himmel scheint, dann flüchte ich gerne vor der Hitze ihrer Strahlen in den Schatten.
Jesaja gebraucht das Bild des wohltuenden Schattens, um zu beschreiben, wie Gottes Fürsorge mich schützen wird. Im Schatten seiner Hände werde ich mich geborgen wissen, und zwar auch dann, wenn die Lebensverhältnisse um mich herum herausfordernd, vielleicht sogar beängstigend schwierig sind.
Aber da ist noch mehr, sagt Jesaja: Gott wird sein Wort in meinen Mund legen. Demnach werde ich nicht nur seine Fürsorge erfahren. Ich werde von den großen Taten Gottes in meinem Leben erzählen können. Und das wird dazu führen, dass meine Mitmenschen ebenfalls Mut fassen.
Ich wünsche Ihnen für heute den Schutz Gottes und die innere Freiheit, darüber mit anderen ins Gespräch zu kommen.