07.02.2025 / Audio-Beiträge

Strafe muss sein

Mirjam Langenbach über Jesaja 53,5.

Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Jesaja 53,5

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Als kleines Kind bekommt sie eine hochansteckende Krankheit, danach ist sie gelähmt. Eine Frau sagt dem Teenager: „Deine Behinderung ist eine Strafe Gottes, weil du ungehorsam und böse zu deiner Mutter warst.“ - „Ich habe das Gefühl, Gott bestraft mich“, sagt ein Mann, nachdem er an Krebs erkrankt ist. Er denkt dabei an einen Fehler, den er vor Jahren begangen hat. Tut das bitte nicht, das richtet Schaden an! Sucht nicht nach einer Strafe Gottes in den schlimmen Dingen, die geschehen. Die geschehen, weil die Welt krank ist und im Sterben liegt. In der Bibel steht: Aber (Jesus) ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. (Jesaja 53,5) Gott kann deshalb denen, die an Jesus Christus glauben, vergeben und er spricht sie von ihrer Schuld frei. Ein Strafenkonzept Gottes gegenüber den Menschen ist damit völlig überflüssig.
Mirjam Langenbach